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Konservative siegen bei Stauffenwahl

HOHENSTAUFFENBERG. Bei einhundertprozentiger Wahlbeteiligung konnte das königlich-stauffische Wahlamt die Wahlen zum VI. Volkshaus vorzeitig beenden. Als Sieger ging die Partei des Konservativen Gedankengutes, welche seit der letzten Reichstagswahl auch im Reichstag vertreten ist, hervor. Sie konnte 41,67 Prozent und 104 der insgesamt 250 Sitze erringen. Dahinter landete das Freiheitliche Reichsforum, welches bei der letzten Wahl noch als Stauffischer Bürgerbund angetreten war, mit 33,33 Prozent und 83 Sitzen. Der reaktionäre Stavisch-Unierte Heimatbund kam auf 25 Prozent der Stimmen, was ihm 63 Sitze im neuen Volkshaus einbringt. Insgesamt kann das konservative Lager in Stauffen mehr als 66 Prozent der Stimmen und 167 Sitze im Parlament verbuchen. Ob es allerdings zu einer solchem Bündnis im Volkshaus kommen wird, steht noch nicht fest. Vertreter aller Parteien hatten sich im Wahlkampf, der von Aufständen im ganzen Land überschattet wurde, mit politischen Äußerungen zurückgehalten.

Loris Winter von Tanningen
Der Apostolische Canzler Loris J. Winter von Tanningen

Mit Spannung darf nun erwartet werden, wie Ihre Majestät die Königin auf das Wahlergebnis reagieren wird. Bei der Ernennung des Apostolischen Canzlers und der Regierung ist sie nicht an etwaige Mehrheitsverhältnisse im Volkshaus angewiesen. Canzler Loris Winter von Tanningen-Rübezahl, der seit kurzem Mitglied der ebenfalls konservativen Dreibürgischen Reichsbewegung ist, dürfte bei seiner politischen Agenda die Mehrheit im Parlament vermutlich auf seiner Seite wissen. Es bleibt also abzuwarten, wohin das Königreich steuern wird. Nach einiger Zeit des Stillstandes wäre es zu wünschen, wenn das einst so stolze Stauffen wieder eine gewichtigere Rolle auf Reichsebene spielen würde. Nach der Regierungskrise und dem Abgang von Reichskanzler von Nienburg-Lore sowie den remisch-bazischen Verstimmtheiten im Bundesrat könnte ein politisch intaktes, selbstbewusstes Stauffen im Reich stabilisierend wirken. Wie aus Regierungskreisen in Tuusdorf und Ludwigsruh zu hören ist, hofft man hier ebenfalls auf ein verlässlichen Partner im Norden des Westreiches.

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